Thema: Schule besser machen

Text von Katharina Krefft im Ratschlag 51/ Ausgabe Februar 2007

Ganztagesschule fängt in der Frühe an: Die Hans-und-Hilde-Coppischule bietet seit Schuljahresbeginn Betreuung noch vor dem Unterrichtsbeginn an.

Denn viele Schüler kommen bereits um 7 Uhr an die Schule, da ihre Eltern früh aus dem Haus müssen. Gerade die Jüngeren ziehen es nun vor, statt – im Winter zudem auch im Dunklen – vor der Schule zu warten, in einem bunt bemalten Raum in Strandidylle zu spielen, zu frühstücken oder einfach nur zu quatschen. Betreut werden sie von einem LehrerInnenpaar, das täglich wechselt. Positiver Nebeneffekt: Die LehrerInnen sind in ruhiger Atmosphäre ansprechbar. Das Angebot gehört zum Ganztagesschulkonzept der Schule, an der 200 SchülerInnen lernen. „Wir stellen fest, dass die Schüler viel entspannter in den Unterricht kommen“, sagt die Schulleiterin, Frau Cordes. Denn statt sich gegenseitig zu hänseln, beginnt der Tag nun mit „vier gewinnt“.

Kinder der Coppischule

Thema: Ein faires Geschenk

Text von Katharina Krefft im Ratschlag 51/ Ausgabe Februar 2007

Leipzig ist fairer geworden – mit DER LEIPZIGER. Gold-blau verpackt findet sich der Bio-Kaffee in immer mehr Leipziger Geschäften.

Die Bohnen stammen aus der äthiopischen Kaffeeregion Oromia und werden von der FairHandelsorganisation El Puente importiert und geröstet. Der EineWeltVerein brachte über ein Jahr lang Initiatoren von Kirchen und Vereinen zusammen, um die Marke zu entwickeln. Nun gibt es ein schönes Präsent im Unter-5-€-Bereich, das an Leipzig erinnert – zum Beispiel nach einem Besuch oder als Gastgeschenk. Oder mit welchem man sich selber verwöhnen kann, denn der Arabica-Kaffee genügt höchsten Genussansprüchen. Fair gehandelt bedeutet, dass die Bauern feste Preise für ihre Bohnen bekommen und so ein menschenwürdiges Leben führen sowie ihre Kinder in die Schule schicken können. So können Hungersnöte frühzeitig abgewendet, Bildungslücken vermieden und der Anbau der Droge Chat verhindert werden. Im zweitärmsten Land Afrikas ist die nachhaltige Stabilisierung der Lebensverhältnisse dringend nötig. Für die Städtepartnerschaft Leipzigs mit der Hauptstadt Addis Abeba ist der Kauf des Kaffees zudem eine ganz praktische Unterstützung.

Mehr unter: www.der-leipziger.de