Interims-Grundschule Mitte
Anfrage Nr. V/F 179 vom 03.08.2010 an den Oberbürgermeister zur Ratsversammlung am 18.08.2010

Anfrage:
In der Eitingonstraße wähnt man sich seit kurzem vor einem gigantischen Baucontainer, es ist aber die neue Grundschule Mitte. Und an diesem äußeren Zustand des Interimsgebäudes wird sich, nach Auskunft des Schulverwaltungsamts, auch nichts mehr ändern. Gemietete Containerbauten werden nicht farbig gestellt, wie sich jetzt herausstellt.
Wir erkennen, dass die gemieteten Elemente erstbenutzt sind und vermutlich modernen Bauvorschriften genügen. Somit setzen wir voraus, dass die Gebäude mindestens der Sächsischen Schulbaurichtlinie entsprechen, auch was Fensterhöhen und Ausgänge betrifft.

Auch wenn es sich um ein Interim handelt, fragen wir

1. Wie erfolgt die Klimatisierung der Räume unter Berücksichtigung der hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Wochen und Monate? Wie wird einer zu hohen CO2- Konzentration (erzeugt Müdigkeit bei den SchülerInnen) in den Klassenräumen vorgebeugt?
Wie ist die Wärmedämmung der Container beschaffen? EnEV 2009?

2. Wie ist das Verhältnis von Klassenraumflächen zur Fensterflächen (Beleuchtung, Belüftung). Welche Materialien wurden in den Innenräumen verarbeitet, die bei luftdicht geschlossenen und zusätzlich im Winter beheizten Räumen ausdünsten und zu einer hohen Luftschadstoffkonzentration führen können? (z. B. PVC-Bodenbeläge, Wand- und Deckenfarben, Möbel- und Türmaterialien)

3. Wie ist die Raumakustik beschaffen? Eine schlechte Raumakustik (z. B. viele harte Oberflächen, hallige Räume) vermindert das Hör- und Konzentrationsvermögen und führt zu schnellerer Ermüdung der SchülerInnen.

4. Wird die Stadtverwaltung Initiativen der Schule zur äußeren Verbesserung des Erscheinungsbildes des Schulcontainers unterstützen? Stehen dafür Mittel zur Verfügung, wenn ja, in welcher Höhe?

 

Mehr Informationen: siehe [Pressemitteilung vom 28. Juli 2010].