Mitteilung "Befragungsaktion"
Pressemitteilung, Leipziger Volkszeitung, 15. Dezember 2010


"Ich freue mich über den Sinneswandel im Rathaus! ", so Katharina Krefft. Nicht einmal 2 Jahre nach dem Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, den Betreuungsbedarf für Kinder mit einer einfachen Befragung bei Anmeldung des Neugeborenen zu ermitteln, will die Stadt nun eine umfängliche Ermittlung verschiedener Daten starten. "Die Erkenntnisse werden uns helfen, die Lebenslagen junger Eltern einzuschätzen und bedarfsgerechter Kinderbetreuung anzubieten," begrüßt die sozialpolitische Sprecherin Krefft den Schritt.

Bislang wird das Angebot an Kinderbetreuung auf Grundlage von Daten des sächischen Landesamtes für Statistik und Erfahrungswerten des Jugendamtes festgelegt. Das führt dazu, dass viele Jahre mit deutlich geringeren Geburtenerwartungen gerechnet wurde, und seit einigen Jahren die Betreuungsanbebote nicht mer ausreichend sind. Mit der aktuellen Bedarfsplanung werden 6 von 10 unter-3-Jährige einen Krippen- oder Tagespflegeplatz erhalten. Der Bedarf dürfte allerdings etwas höher liegen, nicht zu sprechen vom Wunsch, eine Betreuung nach Profil und Qualität auswählen zu können.

Der Antrag wurde seinerzeit mit Verweis auf personelle Ressourcen abgelehnt. Auch wurde abgelehnt, die Betreuungsbedarfe anders zu ermitteln.